Ideenbörse Einfach Gründen
'Leicht'-Sinn ausgezeichnet
Sieger der Ideenbörse 'Einfach Gründen' stehen fest
An manchen Börsen stimmen die Kurse noch – zum Beispiel an der Ideenbörse "Einfach Gründen". Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat im Rahmen des Wettbewerbs Projekte ausgezeichnet, die das Gründen leichter, schneller und besser machen.
Pro Münsingen = pro Gründungen
Die Stadt Münsingen wurde ausgezeichnet für ihr Betreuungsangebot für Existenzgründer. "Wir wollen Gründer von Anfang an integrieren", sagt Roland Schwarz, Wirtschaftsförderer der Stadt Münsingen, zu biz-AWARDS.
Das erreicht die Stadt durch ein lokales Netzwerk, in dem unter anderem Einzelberatungen und Serviceleistungen zu Sonder-Konditionen angeboten werden. Gemeinsam mit dem Verein "Pro Münsingen" steht die Stadt Gründern auch bei konkreten Anliegen wie der Personalsuche zur Seite. Das Ziel: Gute Rahmen-Bedingungen für Gründer schaffen und so den Standort Münsingen stärken.
Das noch junge Projekt erklomm gleich bei der ersten Wettbewerbsteilnahme das Siegerpodest – überraschend auch für Schwarz: "Wir waren zwar von unserem Projekt überzeugt. Aber wir kannten natürlich nicht die Konzepte der Konkurrenz."
Alles auf eine Card
Siegeserfahrener ist die e.Consult AG Saarbrücken. Das Unternehmen wurde für seine "GründerCard" bereits zum fünften Mal ausgezeichnet. Der Preis kam deswegen auch nicht ganz unerwartet: "Wir haben ein innovatives und nützliches Projekt", sagt Bernd Pohl, Mitgründer und Vorstand bei e.Consult. "Darum haben wir uns durchaus Chancen ausgerechnet."
Die GründerCard biete "Gründerberatung über den elektronischen Laufzettel": Gründer aus dem Saarland registrieren sich im Netzwerk einmal mit ihren vollständigen Daten. Je nach Bedarf erhalten anschließend Einrichtungen wie Banken oder die IHK Zugriff auf diese Daten. "So müssen die Gründer nicht ständig alles neu erzählen", sagt Pohl. Zudem erleichtere die GründerCard die statistische Daten-Erfassung.
Die weiteren Preisträger
• Weitere Auszeichnungen gingen an die Unternehmerschule der ATI Westmecklenburg GmbH und an Ralph Kuntz für seine Erweiterung der Unternehmensnachfolge-Börse nexxtchange.de.
• Der Sonderpreis für Journalisten ging an Claus Hornung von der Financial Times Deutschland. Er erhielt die Auszeichnung für seine Berichterstattung über Gründerinnen und Gründer im Rahmen des enable2start-Wettbewerbs.
• Den Sonderpreis für Studierende erhielt das Studenten-Team der Universität Witten/Herdecke um Benjamin Witte. Ausgezeichnet wurde die so genannte GründerWerkstatt, die das Gründen als Baustein in das wirtschaftswissenschaftliche Studium integriert.
Weitere Informationen zum Wettbewerb.
Pro Münsingen = pro Gründungen
Die Stadt Münsingen wurde ausgezeichnet für ihr Betreuungsangebot für Existenzgründer. "Wir wollen Gründer von Anfang an integrieren", sagt Roland Schwarz, Wirtschaftsförderer der Stadt Münsingen, zu biz-AWARDS.
Das erreicht die Stadt durch ein lokales Netzwerk, in dem unter anderem Einzelberatungen und Serviceleistungen zu Sonder-Konditionen angeboten werden. Gemeinsam mit dem Verein "Pro Münsingen" steht die Stadt Gründern auch bei konkreten Anliegen wie der Personalsuche zur Seite. Das Ziel: Gute Rahmen-Bedingungen für Gründer schaffen und so den Standort Münsingen stärken.
Das noch junge Projekt erklomm gleich bei der ersten Wettbewerbsteilnahme das Siegerpodest – überraschend auch für Schwarz: "Wir waren zwar von unserem Projekt überzeugt. Aber wir kannten natürlich nicht die Konzepte der Konkurrenz."
Alles auf eine Card
Siegeserfahrener ist die e.Consult AG Saarbrücken. Das Unternehmen wurde für seine "GründerCard" bereits zum fünften Mal ausgezeichnet. Der Preis kam deswegen auch nicht ganz unerwartet: "Wir haben ein innovatives und nützliches Projekt", sagt Bernd Pohl, Mitgründer und Vorstand bei e.Consult. "Darum haben wir uns durchaus Chancen ausgerechnet."
Die GründerCard biete "Gründerberatung über den elektronischen Laufzettel": Gründer aus dem Saarland registrieren sich im Netzwerk einmal mit ihren vollständigen Daten. Je nach Bedarf erhalten anschließend Einrichtungen wie Banken oder die IHK Zugriff auf diese Daten. "So müssen die Gründer nicht ständig alles neu erzählen", sagt Pohl. Zudem erleichtere die GründerCard die statistische Daten-Erfassung.
Die weiteren Preisträger
• Weitere Auszeichnungen gingen an die Unternehmerschule der ATI Westmecklenburg GmbH und an Ralph Kuntz für seine Erweiterung der Unternehmensnachfolge-Börse nexxtchange.de.
• Der Sonderpreis für Journalisten ging an Claus Hornung von der Financial Times Deutschland. Er erhielt die Auszeichnung für seine Berichterstattung über Gründerinnen und Gründer im Rahmen des enable2start-Wettbewerbs.
• Den Sonderpreis für Studierende erhielt das Studenten-Team der Universität Witten/Herdecke um Benjamin Witte. Ausgezeichnet wurde die so genannte GründerWerkstatt, die das Gründen als Baustein in das wirtschaftswissenschaftliche Studium integriert.
Weitere Informationen zum Wettbewerb.
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