Der Unternehmer-Alltag gleicht leider oft einem bürokratischen Hürdenlauf. Unternehmer, die sich gegen den Paragraphen-Dschungel zur Wehr setzen, haben bis Jahresende noch die Chance auf 50.000 Euro: beim Werner-Bonhoff-Preis 2012.
Die Bewerbung für den Werner-Bonhoff-Preis ist vorbildlich unbürokratisch:
Wenn Sie als Selbständiger, Unternehmer oder Gründer
online Ihren eigenen Bürokratie-Fall schildern, nehmen Sie automatisch an der Vergabe teil.
Damit erhalten Sie nicht nur die Chance auf 50.000 Euro Preisgeld, sondern auch die Chance, sich in die Reihe vergangener Preisträger einzureihen wie den TV-Moderator und Unternehmer Günther Jauch.
Alternativ können Sie auch einen Unternehmer vorschlagen, der Ihrer Meinung nach den Preis verdient.
Bürokratische Hürden öffentlich machen
Die Werner Bonhoff Stiftung lobt den Preis jährlich aus, um authentisches Fallmaterial für ihr Forschungsprojekt
Unternehmer & bürokratische Hürden zu erhalten. Die Stiftung bereitet diese Erfahrungen auf und stellt sie der Öffentlichkeit in der stiftungseigenen
Fallsammlung zur Verfügung.
Ziel ist es, Anschauungsmaterial und Empfehlungen für Politik, Verwaltung und den unternehmerischen Nachwuchs bereitzustellen. So soll einerseits bürokratisches Fehl-Verhalten der Verwaltung dokumentiert werden. Andererseits sollen Bürokratie-Betroffene von den Erfahrungen anderer Unternehmer profitieren. Leiter des Projektes ist Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert, Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Benannt ist der Preis nach dem Unternehmer Werner Bonhoff, der im Jahr 2000 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Weitere Informationen zum Werner-Bonhoff-Preis und den Teilnahmebedingungen erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter
www.werner-bonhoff-stiftung.de.