enable2start
Türöffnende Geschäftsideen ausgezeichnet
Zum dritten Mal wurden beim enable2start-Wettbewerb innovative Gründer ausgezeichnet. Die Preisträger 2009 überzeugten mit türöffnenden Geschäftsideen, umweltfreundlicher Abfallentsorgung und handfestem Service.
Die fünf Sieger wurden bei der Preisverleihung am 17. November 2009 in Hamburg ausgezeichnet, nachdem sie sich zuvor gegen sieben weitere Finalisten durchgesetzt hatten. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr mehr als 1.000 Teilnehmer beworben.
Zum Lohn erhalten die Preisträger ein Startkapital von 50.000 Euro. Zudem werden sie ein Jahr lang im Onlineauftritt der Financial Times Deutschland (FTD) und im FTD-Unternehmermagazin "enable" redaktionell begleitet.
Die Sieger im Überblick:
Freie Fahrt für Rollstühle und Werbebotschaften
Das Wiener Start-up ABOTIC GmbH entwickelte einen automatischen Türöffner für Rollstuhlfahrer. Die neue Technik kann in Privathaushalten, Heimen und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden und kommt ohne permanente Netzversorgung aus.
Ein Türöffner anderer Art ist die Spam-Schutz-Vorrichtung "Captcha". Dabei müssen sich User im Internet identifizieren, bevor sie Zugang zu bestimmten Daten oder Seiten erhalten – etwa durch die Eingabe von Zahlen- oder Buchstabenfolgen. Jan Philipp Hinrichs aus Bonn hatte die Idee, die Captchas zu Werbezwecken einzusetzen.
Mit seinem Unternehmen CaptchaAd ist er der weltweit erste Anbieter, der herkömmliche Captchas mit Video-Werbung kombiniert. Bei den so genannten "CaptchaAds" müssen die Anwender konkrete Fragen aus einem Video-Spot beantworten, die aus dem Produktnamen, Slogans oder anderen Schlagwörtern bestehen können. Dadurch bleibt die Werbebotschaft im Vergleich zu anderen Online-Werbeformen besser hängen.
Service in Sachen Umwelt, Software und Autos
Hängen bleiben soll auch die Abfallwärme aus der Industrie, bevor sie in die Umwelt gelangt. Darum sammelt die LaTherm GmbH aus Dortmund die Industriewärme mit speziellen Containern ein, um sie wiederzuverwerten – etwa zur Beheizung in Schwimmbädern, Krankenhäusern oder größeren Wohnimmobilien.
Damit helfen die "Umweltmüllmänner" nicht nur der Umwelt, sondern auch den Kunden: Diese reduzieren ihre Wärmekosten in 10 bis 15 Jahren um 30 bis 50 Prozent.
Weniger Kosten verspricht auch die Berliner Yolk GbR, die Software as a Service (SaaS) für Geschäftskunden konzipiert, entwickelt und betreibt. Die Web-Anwendungen erleichtern Freiberuflern und kleineren Teams mit bis zu 30 Mitarbeitern interne Prozesse wie Zeiterfassung, To-Do-Listen oder Projektmanagement. Erstes Produkt ist "mite", ein schlankes Tool zur Erfassung und Auswertung von Arbeitszeit – für fünf Euro pro Nutzer und Monat.
Einen "handfesten" Service bietet die SilberTool GmbH – zum Beispiel für Oldtimerfans, Rennsport-Begeisterte und Werkstätten: Die Hannoveraner entwickelten ein Handwerkzeug, mit dem es erstmalig möglich ist, neue Gewinde von Hand zu rollen oder durch Rollen zu reparieren.
Der Nutzen: Beschädigte Außengewinde können innerhalb von Sekunden zurück in den Original-Zustand geformt werden. Dies erspart dem Anwender Ersatzteilkosten und den Aufwand für den Austausch, der oft nur durch ein Zerlegen der Maschine möglich ist.
Zum Wettbewerb
Mit dem enable2start zeichnet die Financial Times Deutschland Gründer aus, die mit einem innovativen Konzept eine Marktnische besetzen wollen. Entscheidungskriterien sind unter anderem die Originalität und Kreativität der Geschäftsidee, die finanzielle Stimmigkeit des Geschäftsplans und die Wachstumsorientierung der Geschäftsidee.
Mit über 1.000 Bewerbern ist enable2start nach eigenen Angaben die größte Gründerinitiative Europas. Zur Jury gehörten in diesem Jahr unter anderem die Unternehmerin Ingrid Hofmann, die Modedesignerin Jette Joop und der Gründer der Fernsehsender Pro7, Kabel 1 und N24, Georg Kofler.
Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.enable2start.de.
Die fünf Sieger wurden bei der Preisverleihung am 17. November 2009 in Hamburg ausgezeichnet, nachdem sie sich zuvor gegen sieben weitere Finalisten durchgesetzt hatten. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr mehr als 1.000 Teilnehmer beworben.
Zum Lohn erhalten die Preisträger ein Startkapital von 50.000 Euro. Zudem werden sie ein Jahr lang im Onlineauftritt der Financial Times Deutschland (FTD) und im FTD-Unternehmermagazin "enable" redaktionell begleitet.
Die Sieger im Überblick:
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Das Wiener Start-up ABOTIC GmbH entwickelte einen automatischen Türöffner für Rollstuhlfahrer. Die neue Technik kann in Privathaushalten, Heimen und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden und kommt ohne permanente Netzversorgung aus.
Ein Türöffner anderer Art ist die Spam-Schutz-Vorrichtung "Captcha". Dabei müssen sich User im Internet identifizieren, bevor sie Zugang zu bestimmten Daten oder Seiten erhalten – etwa durch die Eingabe von Zahlen- oder Buchstabenfolgen. Jan Philipp Hinrichs aus Bonn hatte die Idee, die Captchas zu Werbezwecken einzusetzen.
Mit seinem Unternehmen CaptchaAd ist er der weltweit erste Anbieter, der herkömmliche Captchas mit Video-Werbung kombiniert. Bei den so genannten "CaptchaAds" müssen die Anwender konkrete Fragen aus einem Video-Spot beantworten, die aus dem Produktnamen, Slogans oder anderen Schlagwörtern bestehen können. Dadurch bleibt die Werbebotschaft im Vergleich zu anderen Online-Werbeformen besser hängen.
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Hängen bleiben soll auch die Abfallwärme aus der Industrie, bevor sie in die Umwelt gelangt. Darum sammelt die LaTherm GmbH aus Dortmund die Industriewärme mit speziellen Containern ein, um sie wiederzuverwerten – etwa zur Beheizung in Schwimmbädern, Krankenhäusern oder größeren Wohnimmobilien.
Damit helfen die "Umweltmüllmänner" nicht nur der Umwelt, sondern auch den Kunden: Diese reduzieren ihre Wärmekosten in 10 bis 15 Jahren um 30 bis 50 Prozent.
Weniger Kosten verspricht auch die Berliner Yolk GbR, die Software as a Service (SaaS) für Geschäftskunden konzipiert, entwickelt und betreibt. Die Web-Anwendungen erleichtern Freiberuflern und kleineren Teams mit bis zu 30 Mitarbeitern interne Prozesse wie Zeiterfassung, To-Do-Listen oder Projektmanagement. Erstes Produkt ist "mite", ein schlankes Tool zur Erfassung und Auswertung von Arbeitszeit – für fünf Euro pro Nutzer und Monat.
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