Werner-Bonhoff-Preis
Funktionäre sollten nicht einfach im Namen ihrer Mitglieder sprechen dürfen. Das dachte sich der Unternehmer Kai Boeddinghaus und ging erfolgreich gegen die IHK Kassel vor. Dafür erhielt er den Werner-Bonhoff-Preis wider den Pragraphen-Dschungel 2011.
Kai Boeddinghaus erhielt den mit 50.000 Euro dotierten Preis für seinen "beharrlichen Einsatz für demokratische Beteiligung der Zwangsmitglieder".
Der "IHK-Rebell" habe den Aufstand von unten gewagt und zeige wie einer allein Wandel gestalten kann, so die Initiatoren des Preises von der Werner Bonhoff Stiftung.
Erfolgreiche Klage für mehr Beteiligung
Und das kam so: Als Mitglied der Vollversammlung klagte Boeddinghaus gegen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel, die seiner Meinung nach ohne inhaltliche Auseinandersetzung mit ihrer Vollversammlung allgemeinpolitische Stellungnahmen herausgab.
Dafür ging Boeddinghaus auch den Klageweg – mit Erfolg: Im Juni 2010 erklärte das Bundesverwaltungsgericht politische Stellungnahmen der IHK ohne Mitwirkung der Vollversammlung für rechtswidrig. Das Urteil stärkte deutschlandweit die Rechte der IHK-Mitglieder und ermutigte in den letzten Monaten bereits Nachahmer.
Lohn für Bewegung im Bürokratie-Dschungel
Mit seinem Engagement habe Boeddinghaus eine der großen verselbständigten Bürokratien in ihre Schranken verwiesen, begründete Stiftungsvorstand Till Bartelt die Auswahl des diesjährigen Preisträgers. Von allein passiere nichts im Bürokratie-Dschungel.
Die Werner Bonhoff Stiftung vergab den Werner-Bonhoff-Preis wider den Pragraphen-Dschungel 2011 bereits zum sechsten Mal. Der Preis wird unter Unternehmern ausgelobt, die sich mit einer eigenen Fallschilderung am Stiftungsprojekt "Unternehmer & bürokratische Hürden" beteiligen.
Die Bewerbungsfrist für die Wettbewerbsrunde 2012 läuft bereits. Chancen auf das Preisgeld von 50.000 Euro haben Sie, wenn Sie Ihren eigenen Bürokratiefall auf der Website der Stiftung schildern.
Weitere Informationen zum Werner-Bonhoff-Preis erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.werner-bonhoff-stiftung.de.
Foto: © Werner Bonhoff Stiftung
Anti-Bürokratie-Preis 2011 für Aufstand von unten

Kai Boeddinghaus, Preisträger 2011
Kai Boeddinghaus erhielt den mit 50.000 Euro dotierten Preis für seinen "beharrlichen Einsatz für demokratische Beteiligung der Zwangsmitglieder".
Der "IHK-Rebell" habe den Aufstand von unten gewagt und zeige wie einer allein Wandel gestalten kann, so die Initiatoren des Preises von der Werner Bonhoff Stiftung.
Erfolgreiche Klage für mehr Beteiligung
Und das kam so: Als Mitglied der Vollversammlung klagte Boeddinghaus gegen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel, die seiner Meinung nach ohne inhaltliche Auseinandersetzung mit ihrer Vollversammlung allgemeinpolitische Stellungnahmen herausgab.
Dafür ging Boeddinghaus auch den Klageweg – mit Erfolg: Im Juni 2010 erklärte das Bundesverwaltungsgericht politische Stellungnahmen der IHK ohne Mitwirkung der Vollversammlung für rechtswidrig. Das Urteil stärkte deutschlandweit die Rechte der IHK-Mitglieder und ermutigte in den letzten Monaten bereits Nachahmer.
Lohn für Bewegung im Bürokratie-Dschungel
Mit seinem Engagement habe Boeddinghaus eine der großen verselbständigten Bürokratien in ihre Schranken verwiesen, begründete Stiftungsvorstand Till Bartelt die Auswahl des diesjährigen Preisträgers. Von allein passiere nichts im Bürokratie-Dschungel.
Die Werner Bonhoff Stiftung vergab den Werner-Bonhoff-Preis wider den Pragraphen-Dschungel 2011 bereits zum sechsten Mal. Der Preis wird unter Unternehmern ausgelobt, die sich mit einer eigenen Fallschilderung am Stiftungsprojekt "Unternehmer & bürokratische Hürden" beteiligen.
Die Bewerbungsfrist für die Wettbewerbsrunde 2012 läuft bereits. Chancen auf das Preisgeld von 50.000 Euro haben Sie, wenn Sie Ihren eigenen Bürokratiefall auf der Website der Stiftung schildern.
Weitere Informationen zum Werner-Bonhoff-Preis erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.werner-bonhoff-stiftung.de.
Foto: © Werner Bonhoff Stiftung
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Werner-Bonhoff-Preis
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