Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft
Wirtschaftsclub und WirtschaftsWoche zeichnen aus
Am 21. Januar prämierten die Veranstalter drei Unternehmen mit dem deutschen Innovationspreis.
Jeweils ein Sieger aus drei Kategorien erhielt während der Galanacht der deutschen Wirtschaft in Frankfurt am Main eine Siegertrophäe.
Dialyse schlägt Buchführung
In der Kategorie "Großunternehmen" siegte die Bad Homburger Firma Fresenius Medical Care. Mit dem hessischen Dialysesystem 5008 ist es erstmals möglich, nahezu alle Schadstoffe aus dem Blut eines Nierenkranken zu entfernen.
Damit setzten sich die Bad Homburger in der Endrunde gegen das Konzept der EnBW Energie Baden-Württemberg AG zur Konzernsanierung durch Prozessinnovation durch.
Und auch das Hessische Competence Center (HCC) für Neue Verwaltungssteuerung mit seinem Buchhaltungskonzept für die hessische Landesverwaltung hängte Fresenius Medical Care ab.www.innovationspreis.com
Eine Kooperation bringt Licht ins Dunkel
Das Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen und die Firma Leica Microsystems aus Nußloch/Baden-Württemberg belegten Platz 1 in der Kategorie "mittelständische Unternehmen".
Seit über 100 Jahren galt der Lehrsatz, die Auflösung von Lichtmikroskopen sei durch die Wellenlänge des benutzten Lichts auf eine bestimmte Größe beschränkt. Mit dem 4Pi-Mikroskop lässt sich nun die Tiefenschärfe um das Siebenfache erhöhen.
Ein Tor für den Nachwuchs
Das Karlsbader Unternehmen Cairos Technologies siegte in der Kategorie "Start-up-Unternehmen": Es entwickelte ein funkbasiertes Ortungssystem, das Objekte in Bruchteilen einer Sekunde und auf den Zentimeter genau lokalisiert.
Die Baden-Württemberger hoffen auf einen ersten Einsatz bei der kommenden Fußballweltmeisterschaft. Ein Chip im Ball soll zweifelsfrei anzeigen, ob der Ball im Tor landet oder nicht.
In alter Frische
Weltweit als erster Innovationspreis startete der Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft im Jahr 1980.
Seither können sich die Veranstalter, der Wirtschaftsclub Rhein-Main und seit 1983 auch die WirtschaftsWoche, über hohe Teilnehmerzahlen freuen.
In diesem Wettbewerb reichten knapp 220 Unternehmen ihre Bewerbung ein, wovon jeweils 5 Teilnehmer pro Kategorie in die Endrunde kamen.
Den Staat innovieren
Aber nicht nur Quantität, sondern auch Qualität und Vielfalt der Beiträge, gefällt den Initiatoren. Generalsekretär des Innovationspreises Ekkehard Wille: "Wir haben uns besonders über die Teilnahme und den Endrundensieg des Landes Hessen mit seinem Buchführungskonzept gefreut."
Das System der doppelten Buchführung soll eine Bilanz nach dem Vorbild von Konzernen vorweisen und Einsparungen von etwa 20 Millionen Euro im Jahr erbringen können.
"Stellen Sie sich mal vor, das System würde bundesweit wirksam", sagt Wille. "Und das ist auch die Herausforderung, der wir uns heute gegenüber sehen: nicht mehr nur die Unternehmen, sondern auch den Staat zu innovieren."
Jeweils ein Sieger aus drei Kategorien erhielt während der Galanacht der deutschen Wirtschaft in Frankfurt am Main eine Siegertrophäe.
Dialyse schlägt Buchführung
In der Kategorie "Großunternehmen" siegte die Bad Homburger Firma Fresenius Medical Care. Mit dem hessischen Dialysesystem 5008 ist es erstmals möglich, nahezu alle Schadstoffe aus dem Blut eines Nierenkranken zu entfernen.
Damit setzten sich die Bad Homburger in der Endrunde gegen das Konzept der EnBW Energie Baden-Württemberg AG zur Konzernsanierung durch Prozessinnovation durch.
Und auch das Hessische Competence Center (HCC) für Neue Verwaltungssteuerung mit seinem Buchhaltungskonzept für die hessische Landesverwaltung hängte Fresenius Medical Care ab.www.innovationspreis.com
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Das Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen und die Firma Leica Microsystems aus Nußloch/Baden-Württemberg belegten Platz 1 in der Kategorie "mittelständische Unternehmen".
Seit über 100 Jahren galt der Lehrsatz, die Auflösung von Lichtmikroskopen sei durch die Wellenlänge des benutzten Lichts auf eine bestimmte Größe beschränkt. Mit dem 4Pi-Mikroskop lässt sich nun die Tiefenschärfe um das Siebenfache erhöhen.
Ein Tor für den Nachwuchs
Das Karlsbader Unternehmen Cairos Technologies siegte in der Kategorie "Start-up-Unternehmen": Es entwickelte ein funkbasiertes Ortungssystem, das Objekte in Bruchteilen einer Sekunde und auf den Zentimeter genau lokalisiert.
Die Baden-Württemberger hoffen auf einen ersten Einsatz bei der kommenden Fußballweltmeisterschaft. Ein Chip im Ball soll zweifelsfrei anzeigen, ob der Ball im Tor landet oder nicht.
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Seither können sich die Veranstalter, der Wirtschaftsclub Rhein-Main und seit 1983 auch die WirtschaftsWoche, über hohe Teilnehmerzahlen freuen.
In diesem Wettbewerb reichten knapp 220 Unternehmen ihre Bewerbung ein, wovon jeweils 5 Teilnehmer pro Kategorie in die Endrunde kamen.
Den Staat innovieren
Aber nicht nur Quantität, sondern auch Qualität und Vielfalt der Beiträge, gefällt den Initiatoren. Generalsekretär des Innovationspreises Ekkehard Wille: "Wir haben uns besonders über die Teilnahme und den Endrundensieg des Landes Hessen mit seinem Buchführungskonzept gefreut."
Das System der doppelten Buchführung soll eine Bilanz nach dem Vorbild von Konzernen vorweisen und Einsparungen von etwa 20 Millionen Euro im Jahr erbringen können.
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