Entrepreneur des Jahres
Doppelsieg für erfolgreichen Start in schwierigen Zeiten
Erst der „Deutsche Gründerpreis“, dann „Entrepreneur des Jahres“. Nun will Dr. Heinz Raufer, Chef der hotel.de AG, mit seinem Unternehmen Marktführer in Europa werden und langfristig auch nach Asien und in die USA expandieren.
Die hotel.de AG bietet Geschäfts- und Privatkunden einen kostenlosen weltweiten Hotelreservierungsservice an. Das Unternehmen startete 2001 - die Domain haben sich Raufer und seine Kollegen allerdings schon 1998 gesichert. "Wir saßen damals als Studenten zusammen und haben überlegt welche Domains man beantragen, mit welchen man was anfangen könnte. Dann haben wir uns ein paar der Domains reserviert, und eine davon war hotel.de."
Kleines Gehalt, kleine Büros, viel Einsatz
Nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2001 war das Umfeld für den Start des Projekts schwierig. Zu dem Zeitpunkt habe es für solche Projekte wie hotel.de keine Risikokapitalgeber mehr gegeben, erzählt Raufer. "Wir haben mit einem kleinen Team begonnen und zahlten uns die ersten drei Monate kein Gehalt." Damals haben Raufer und seine Kollegen sich selbst ans Telefon gesetzt und versucht, Kunden über niedrige Provisionssätze zu ködern. "Die ersten zwei Jahre war das ein schwerer Akt. Es gab kleines Gehalt, kleine Büros und viel Einsatz."
Frechheit siegt
Zu Beginn habe die Arbeit hauptsächlich aus "Klinken putzen" bestanden, doch auch als kleines StartUp-Unternehmen könne man von Anfang an auf große Partner zugehen. "Man muss einfach mutig sein. Frechheit siegt. Man bekommt zwar nicht immer einen Rückruf, aber man lernt auch viel dabei. Vor allem wenn Dinge verlangt werden, die man noch gar nicht leisten kann." Dadurch könne man sich weiter entwickeln und dieselben Leute mit verbessertem Angebot erneut ansprechen.
Neue Mitarbeiter bei Umsatzboom
Nach dem ersten Geschäftsjahr hatten sich bereits 1.000 Hotels auf der Website eingetragen. Mittlerweile seien es gut 180.000, und die hotel.de AG beschäftige 341 Mitarbeiter. "Die Zahl der Mitarbeiter hat sich organisch gesteigert. Wir haben mit jedem Umsatzboom neue Mitarbeiter eingestellt." An der Stimmung im Unternehmen habe sich durch die Zahl der Mitarbeiter nichts geändert. "Wir konnten die Stimmung und den Spirit des Anfangs gut erhalten. Wir hoffen, dass das auch möglichst lange so bleibt."
Schneller als die anderen
Angst vor Ideenklau hat Raufer nicht. "Es gibt zwar wenige Patentmöglichkeiten im IT-Geschäft, das heißt aber nur, dass man immer schneller sein muss als die anderen."
Vor allem im Bereich IT müsse man Anwendungen möglichst schnell weiterentwickeln. "Dazu kommt, dass wir relevante Hotelketten schneller für das eigene Portal zu gewinnen versuchen, Pressemitteilungen schneller rausschicken und Kooperationen schneller aufzubauen versuchen." Wenn es um Kooperationen geht, funktioniere das, indem man auch hier und da Dienstleistungen erbringt. "Man muss sich einfach bemühen und durch Qualität und Service überzeugen."
Die hotel.de AG bietet Geschäfts- und Privatkunden einen kostenlosen weltweiten Hotelreservierungsservice an. Das Unternehmen startete 2001 - die Domain haben sich Raufer und seine Kollegen allerdings schon 1998 gesichert. "Wir saßen damals als Studenten zusammen und haben überlegt welche Domains man beantragen, mit welchen man was anfangen könnte. Dann haben wir uns ein paar der Domains reserviert, und eine davon war hotel.de."
Kleines Gehalt, kleine Büros, viel Einsatz
Nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2001 war das Umfeld für den Start des Projekts schwierig. Zu dem Zeitpunkt habe es für solche Projekte wie hotel.de keine Risikokapitalgeber mehr gegeben, erzählt Raufer. "Wir haben mit einem kleinen Team begonnen und zahlten uns die ersten drei Monate kein Gehalt." Damals haben Raufer und seine Kollegen sich selbst ans Telefon gesetzt und versucht, Kunden über niedrige Provisionssätze zu ködern. "Die ersten zwei Jahre war das ein schwerer Akt. Es gab kleines Gehalt, kleine Büros und viel Einsatz."
Frechheit siegt
Zu Beginn habe die Arbeit hauptsächlich aus "Klinken putzen" bestanden, doch auch als kleines StartUp-Unternehmen könne man von Anfang an auf große Partner zugehen. "Man muss einfach mutig sein. Frechheit siegt. Man bekommt zwar nicht immer einen Rückruf, aber man lernt auch viel dabei. Vor allem wenn Dinge verlangt werden, die man noch gar nicht leisten kann." Dadurch könne man sich weiter entwickeln und dieselben Leute mit verbessertem Angebot erneut ansprechen.
Neue Mitarbeiter bei Umsatzboom
Nach dem ersten Geschäftsjahr hatten sich bereits 1.000 Hotels auf der Website eingetragen. Mittlerweile seien es gut 180.000, und die hotel.de AG beschäftige 341 Mitarbeiter. "Die Zahl der Mitarbeiter hat sich organisch gesteigert. Wir haben mit jedem Umsatzboom neue Mitarbeiter eingestellt." An der Stimmung im Unternehmen habe sich durch die Zahl der Mitarbeiter nichts geändert. "Wir konnten die Stimmung und den Spirit des Anfangs gut erhalten. Wir hoffen, dass das auch möglichst lange so bleibt."
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