Münchener Business Plan Wettbewerb
Wiedersehen macht Freude: Auf der Prämierung der zweiten Stufe (Development Stage) des Businessplan-Wettbewerbs wurden fünf Teams ausgezeichnet – allesamt bereits Sieger in der ersten Stufe. Den ersten Platz gewann das Team Primus mit einer Mikroliter-Pumpe.
Thematisch kristallisieren sich beim MBPW 2007 laut MBPW-Geschäftsführer Werner Arndt zwei Schwerpunkte heraus: "Zum einen die neuen und zum Teil schon sehr ausgereiften Ideen rund um Web 2.0. Zum anderen die neuen Forschungsergebnisse aus den Life Sciences, die relativ nah vor einer Umsetzung in Produkte und Dienstleistungen für den Markt stehen."
Platz 1: Pumpen für ganz kleine Mengen
Den ersten Platz belegten Markus Herz, Dr. Martin Richter vom Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM).
Das Team Primus entwickelt Pumpsysteme für besonders kleine Volumina, zum Beispiel Flüssigkeiten oder Gase. Mit den Pumpen können einige Mikroliter pro Minute und weniger transportiert werden. Als Lohn gab es 4.000 Euro Preisgeld.
Philipp Baaske, Stefan Duhr und Marco Hierling entwickelten ein neuartiges Messprinzip zur Charakterisierung von Biomolekülen entwickelt. Die auf rein optischen Prinzipien basierende Methode verkürzt die üblichen Analysezeiten um den Faktor 10 000.
Platz 3: Schutzfolie für Beton
Lange Austrocknungszeiten, Risse und Verformungen bei Estrichen kennt jeder Architekt: Das Verfahren von Zvonko Kracun verhindert diese Probleme. Eine von ihm erfundene wasserdichte Kunststofffolie wird auf die Zementestrichoberfläche aufgeklebt. Bereits nach fünf Tagen kann dann ein Norm-Zementestrich mit Bodenbelag belegt werden. Als Dank vergab der MBPW 1.500 Euro für die Geschäftsidee.
Platz 4: Antiinfektiva gegen Helicobacter pylori
PYLORIX Biotech gewann den 4. Platz und 1.000 Euro Preisgeld. Das Team der TU München wird von Dr. Markus Gerhard geführt.
PYLORIX entwickelt einen Impfstoff und Antiinfektiva gegen einen der weltweit häufigsten bakteriellen Infektionserreger: Helicobacter pylori. Der Erreger kann Magenkarzinome und Geschwüre verursachen. Mit den neuen Impfstoffen wird der Abwehrmechanismus des Keims ausgeschaltet und so die Infektion bekämpft.
Platz 5: die künstliche Intelligenz
Der Fünfte Artificial – EKI One nahm bereits im letzten Jahr am MBPW teil, konnte aber keinen Preis gewinnen. Mit besserem Konzept und komplettem Team (Christian Brambach, Frank Gwosdz, Serein Pfeiffer, Daniel Renner) holten sie sich in diesem Jahr Preise in der ersten und zweiten Stufe.
Artificial GbR entwickelt eine Middleware "EKI One" für emotionale und künstliche Intelligenz in Computerspielen. Mit der Technik können Spieleentwickler das Verhalten von NPCs (Non Player Charaktere) schneller und kostengünstiger steuern und damit lebendigeres Verhalten der Spielfiguren generieren.
Excellence gesucht
Auf die Teilnehmer des Wettbewerbs wartet nun die dritte Stufe. In der Excellence Stage werden vollständige Businesspläne bewertet. Ein Neueinstieg ist weiterhin möglich. Abgabe der Pläne ist der 13. Juni 2007.
Die Sieger der Development Stage

Alle Gewinner der zweiten Stufe im Überblick. (Foto: MBPW)
Thematisch kristallisieren sich beim MBPW 2007 laut MBPW-Geschäftsführer Werner Arndt zwei Schwerpunkte heraus: "Zum einen die neuen und zum Teil schon sehr ausgereiften Ideen rund um Web 2.0. Zum anderen die neuen Forschungsergebnisse aus den Life Sciences, die relativ nah vor einer Umsetzung in Produkte und Dienstleistungen für den Markt stehen."
Platz 1: Pumpen für ganz kleine Mengen
Den ersten Platz belegten Markus Herz, Dr. Martin Richter vom Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM).
Das Team Primus entwickelt Pumpsysteme für besonders kleine Volumina, zum Beispiel Flüssigkeiten oder Gase. Mit den Pumpen können einige Mikroliter pro Minute und weniger transportiert werden. Als Lohn gab es 4.000 Euro Preisgeld.
Platz 2: genauere Biomoleküle
2.000 Euro gingen an das Team "NanoTemper" am Lehrstuhl für Angewandte Physik an der "Ludwig Maximilian Universität München.Philipp Baaske, Stefan Duhr und Marco Hierling entwickelten ein neuartiges Messprinzip zur Charakterisierung von Biomolekülen entwickelt. Die auf rein optischen Prinzipien basierende Methode verkürzt die üblichen Analysezeiten um den Faktor 10 000.
Platz 3: Schutzfolie für Beton
Lange Austrocknungszeiten, Risse und Verformungen bei Estrichen kennt jeder Architekt: Das Verfahren von Zvonko Kracun verhindert diese Probleme. Eine von ihm erfundene wasserdichte Kunststofffolie wird auf die Zementestrichoberfläche aufgeklebt. Bereits nach fünf Tagen kann dann ein Norm-Zementestrich mit Bodenbelag belegt werden. Als Dank vergab der MBPW 1.500 Euro für die Geschäftsidee.
Platz 4: Antiinfektiva gegen Helicobacter pylori
PYLORIX Biotech gewann den 4. Platz und 1.000 Euro Preisgeld. Das Team der TU München wird von Dr. Markus Gerhard geführt.
PYLORIX entwickelt einen Impfstoff und Antiinfektiva gegen einen der weltweit häufigsten bakteriellen Infektionserreger: Helicobacter pylori. Der Erreger kann Magenkarzinome und Geschwüre verursachen. Mit den neuen Impfstoffen wird der Abwehrmechanismus des Keims ausgeschaltet und so die Infektion bekämpft.
Platz 5: die künstliche Intelligenz
Der Fünfte Artificial – EKI One nahm bereits im letzten Jahr am MBPW teil, konnte aber keinen Preis gewinnen. Mit besserem Konzept und komplettem Team (Christian Brambach, Frank Gwosdz, Serein Pfeiffer, Daniel Renner) holten sie sich in diesem Jahr Preise in der ersten und zweiten Stufe.
Artificial GbR entwickelt eine Middleware "EKI One" für emotionale und künstliche Intelligenz in Computerspielen. Mit der Technik können Spieleentwickler das Verhalten von NPCs (Non Player Charaktere) schneller und kostengünstiger steuern und damit lebendigeres Verhalten der Spielfiguren generieren.
Excellence gesucht
Auf die Teilnehmer des Wettbewerbs wartet nun die dritte Stufe. In der Excellence Stage werden vollständige Businesspläne bewertet. Ein Neueinstieg ist weiterhin möglich. Abgabe der Pläne ist der 13. Juni 2007.
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