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Einer der höchst dotierten Gründerpreise sucht seine nächsten Gewinner: enable2start. Zum Start der neuen Wettbewerbsrunde spricht Thomas Clark, Ideengeber der Gründerinitiative der Financial Times Deutschland, über die Erfahrungen der letzten Runde, die ersten Gewinner und was es neues geben wird.
biz-AWARDS (bA): Herr Clark, was sind Ihre Erfahrungen aus der ersten Awardrunde?
Thomas Clark (TC): "Das Schöne war, dass die Struktur des Wettbewerbs zu hundert Prozent gepasst hat. Einerseits können wir die Gründer direkt über den Bargeld-Zuschuss von 5x50.000 Euro fördern.
Andererseits fördern wir sie indirekt über die ständige redaktionelle Begleitung. Das wurde in der Gründerszene sehr gut aufgenommen."
Und das Interesse ist weiterhin sehr groß: Nach den über 500 Bewerbungen in der ersten Runde hatten wir in letzter Zeit bereits 50 Anfragen für die neue Runde, obwohl der Start noch gar nicht feststand."
bA: Wie wurde das Angebot von den Stammlesern der FTD angenommen? Gründungen gehören ja nicht zum Kernfokus.
TC: "Anfangs waren wir etwas unsicher, ob das Thema Gründung zur FTD passt. Unsere Stammleser sind ja doch eher Manager und Finanzexperten. Deswegen bekamen der Wettbewerb und das Thema Gründung mit enable.de ja auch ihre eigene Seite.
Wegen der guten Resonanz werden wir die Online-Berichterstattung künftig aber auf FTD-Onlineauftritt durchführen. Dort werden wir wohl eine höhere Aufmerksamkeit erreichen.
Dort gibt es dann Live-Gründerberichte im Tages-Rhythmus – insbesondere für die, die selbst gründen wollen. Im Printmagazin enable gibt es weiterhin die Quartalsreportagen zu den Gewinnern."
bA: Wie ist es den ersten fünf Sieger ergangen?
TC: "Bei allen fünf hat sich gezeigt, wie intensiv und zeitaufwendig eine Gründung ist.
Im März haben wir ein Get-Together mit allen veranstaltet. Einen gemeinsamen Termin für alle zu finden war aber so schwierig, dass es dann funktionierte, als zwei Gründer bestehende Termine bereits absagten, um beim Get-Together dabei sein zu können."
bA: Was erwartet die Teilnehmer in der neuen Runde?
TC: "Das Verfahren an sich hat sich nicht geändert. Die Bewerbung erfolgt komplett online: Hochladen des Lebenslaufes, des Businessplans usw.
Wer es ins Finale schafft, präsentiert das Konzept vor der Jury. Die ist diesmal m.E. noch besser besetzt, unter anderem mit Susanne Klatten, Sarah Wiener, Walter Gunz ([Mit-]Gründer der Media Markt Gruppe), Gerd Kofler (Gründer Pro7, Kabel1, N24), Marc Sommer von Arcandor und FTD-Chefredakteur Steffen Klusmann."
Auf jeden Fall werden wir uns mehr Zeit für die Bewertung der Bewerbungen nehmen. Fünf Wochen wie in der ersten Runde sind einfach zu knapp."
bA: Was sollten die Teilnehmer beachten?
TC: "Besonders auf drei Dinge: Transparenz, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit.
Möglichst alles sollte klar dargelegt werden, was bei der Gründung passiert. Auch kleine Umsätze sind interessant. Keiner muss sich schämen, wenn es nicht so gut bei ihm läuft wie gedacht."
bA: Danke für das Gespräch.
Weitere Informationen zur neuen Wettbewerbsrunde finden Sie im Wettbewerbseintrag.
Die Jagd nach einer Viertel Million Euro ist wieder eröffnet

Thomas Clark, Leiter Unternehmens- Entwicklung der FTD
biz-AWARDS (bA): Herr Clark, was sind Ihre Erfahrungen aus der ersten Awardrunde?
Thomas Clark (TC): "Das Schöne war, dass die Struktur des Wettbewerbs zu hundert Prozent gepasst hat. Einerseits können wir die Gründer direkt über den Bargeld-Zuschuss von 5x50.000 Euro fördern.
Andererseits fördern wir sie indirekt über die ständige redaktionelle Begleitung. Das wurde in der Gründerszene sehr gut aufgenommen."
bA: Wie äußerte sich das?
TC: "Wir bekommen heute noch ständig E-Mails mit Kommentaren zum Wettbewerb und der Berichterstattung über die Gewinner. Gerade jüngere Leute und Gründer interessieren sich dafür. Der transparente Umgang mit den Entwicklungen und kleinen Erfolgen / Niederlagen der Gewinner kommt bei Ihnen gut.Und das Interesse ist weiterhin sehr groß: Nach den über 500 Bewerbungen in der ersten Runde hatten wir in letzter Zeit bereits 50 Anfragen für die neue Runde, obwohl der Start noch gar nicht feststand."
bA: Wie wurde das Angebot von den Stammlesern der FTD angenommen? Gründungen gehören ja nicht zum Kernfokus.
TC: "Anfangs waren wir etwas unsicher, ob das Thema Gründung zur FTD passt. Unsere Stammleser sind ja doch eher Manager und Finanzexperten. Deswegen bekamen der Wettbewerb und das Thema Gründung mit enable.de ja auch ihre eigene Seite.
Wegen der guten Resonanz werden wir die Online-Berichterstattung künftig aber auf FTD-Onlineauftritt durchführen. Dort werden wir wohl eine höhere Aufmerksamkeit erreichen.
Dort gibt es dann Live-Gründerberichte im Tages-Rhythmus – insbesondere für die, die selbst gründen wollen. Im Printmagazin enable gibt es weiterhin die Quartalsreportagen zu den Gewinnern."
bA: Wie ist es den ersten fünf Sieger ergangen?
TC: "Bei allen fünf hat sich gezeigt, wie intensiv und zeitaufwendig eine Gründung ist.
Im März haben wir ein Get-Together mit allen veranstaltet. Einen gemeinsamen Termin für alle zu finden war aber so schwierig, dass es dann funktionierte, als zwei Gründer bestehende Termine bereits absagten, um beim Get-Together dabei sein zu können."
bA: Werden die Sieger weiter begleitet?
TC: "Ja. Die Betreuung bleibt bis Jahresende bestehen. Dann werden die Sieger der zweiten Runde gekürt und die Berichterstattung gleitend umgestellt. Der Kontakt zu den ersten Siegern brechen wir aber nicht ab."bA: Was erwartet die Teilnehmer in der neuen Runde?
TC: "Das Verfahren an sich hat sich nicht geändert. Die Bewerbung erfolgt komplett online: Hochladen des Lebenslaufes, des Businessplans usw.
Wer es ins Finale schafft, präsentiert das Konzept vor der Jury. Die ist diesmal m.E. noch besser besetzt, unter anderem mit Susanne Klatten, Sarah Wiener, Walter Gunz ([Mit-]Gründer der Media Markt Gruppe), Gerd Kofler (Gründer Pro7, Kabel1, N24), Marc Sommer von Arcandor und FTD-Chefredakteur Steffen Klusmann."
bA: Mit wie vielen Bewerbungen rechnen Sie?
TC: "Ich würde mich freuen, wenn wir die 500er-Marke überschreiten. Willkommen sind alle: ob Hightech oder Low-Tech, Einzel- oder Team. Schließlich ist jede Gründung etwas Individuelles und Einzigartiges.Auf jeden Fall werden wir uns mehr Zeit für die Bewertung der Bewerbungen nehmen. Fünf Wochen wie in der ersten Runde sind einfach zu knapp."
bA: Was sollten die Teilnehmer beachten?
TC: "Besonders auf drei Dinge: Transparenz, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit.
Möglichst alles sollte klar dargelegt werden, was bei der Gründung passiert. Auch kleine Umsätze sind interessant. Keiner muss sich schämen, wenn es nicht so gut bei ihm läuft wie gedacht."
bA: Danke für das Gespräch.
Weitere Informationen zur neuen Wettbewerbsrunde finden Sie im Wettbewerbseintrag.
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